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![]() AusbildungZugangsvorraussetzungen Um sich als Physiotherapeut Physiotherapeuten ausbilden zu lassen benötigt man als Zugangsvorraussetzung einen Real-oder Hauptschulabschluss und eine abgeschlossenen Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer, hier empfiehlt sich die Ausbildung zum Masseur oder zum medizinischen Bademeister, was die physiotherapheutische Ausbildungsdauer aufgrund der Vorkenntnisse um Einiges verkürzen würde. Auch die Vollendung des 17. Lebensjahres ist notwendig. Für das Verbundsstudium zum/r Diplom-Physiotherapeuten Physiotherapeuten(FH) ist die Fachhochschulreife oder das Abitur Vorraussetzung. Außerdem sind gute Noten in den naturwissenschaftlichen Fächern und auch im Fach Deutsch erwünscht. Fähigkeiten, die BewerberInnen haben sollten Der gute Umgang mit kranken Menschen sollte gewährleistet sein, daher wird vor Beginn der Ausbildung ein dreimonatiges Pflegepraktikum empfohlen. Weiterhin sind gute Koordination und Ausdauer von großem Nutzen. Ausbildungsdauer Die Ausbildung zum/r Physiotherapeuten Physiotherapeuten umfaast drei Jahre an der Berufsfachschule. Zum Abschluss der Ausbildung wird das Staatsexamen abgelegt. Hat der/die SchülerIn dieses bestanden so ist er/sie staatlich anerkannte/r Physiotherapeut / Physiotherapeutin. Um staatlich annerkannte/r Diplom- PhysiotherapeutIn zu werden muss ein weiters Ausbildungsjahr (meistens im Fernstudium) absolviert werden, allerdings wid hierfür das Abitur oder die Fachhochschulreife benötigt. Ausbildungsfächer Es wird Vollzeitunterricht erteilt, das heißt es gibt mindestens 2.900 Stunden theoretischen und Praktischen Unterricht an der Schule und 1.600 Stunden praktische Ausbildung in Fachkliniken des Universitätsklinikums sowie in geeigneten Rehabilationseinrichtungen. Unterrichtet werden vor allem physiotherapeutische Befunds-und Untersuchungstechniken, Massagetherapie, Hydro-,Balneo-(Bäderkunde),Thermo-und Inhalationstherapie, Elektro-, Licht- und Strahlentherapie, Prävention und Rehabilation, Bewegungserziehung und Bewegungs-und Trainingslehre. Die Theorie dabei umfasst die Fächer Anatomie(Lehre vom Aufbau der Organismen), Physiologie(Lehre, die sich mit physikalischen, biochemischenund informationsverarbeitenden Funktionen von Lebewesen befesst), spezielle Krankheitslehre und auch physiotherapeutische Basistechniken. Zu den klinisch praktischen Fächern der Ausbildung zählen Orthopädie(Entstehung,Verhütung,Erkennung und Behandlung von Form-oder Funktionsfehlern des Stütz-und Bewegungsapparates(Knochen,Gelenke,Muskeln und Sehnen), Chirurgie (Behandlung von Krankheiten und Verletzungen durch direkte, manuelle oder instrumentelle Einwirkung)/Traumatologie (Wissenschaft der Verletzungen und Wunden sowie deren Entstehung und Therapie;Zusatzbezeichnung der Chirurgie), Innere Medizin(Vorbeugung,Diagnostik), Kardiologie(Lehre vom Herzen), Pädiatrie(Kinderheilkunde), Gynäkologie(Frauenheilkunde) und Geburtshilfe sowie Neurologie(Behandlung des kranken Nervensystems)/Psychatrie/Neurochirurgie(Erkennung und operative Behandlung von Erkrankungen des zentralen Nervensystems). Ergänzend werden den Schülern krankengymnastische Techniken wie z. B. Manuelle Therapie(Behandlung von Funktionsstörungen des Bewegungssystems), medizinische Trainingstherapie und Elektro-und Hydrotherapie nahe gebracht. Ergänzte Ausbildung Außer der üblichen Ausbildung zum/r Physiotherapeuten Physiotherapeutin gibt es die kombinierte Ausbildung zum/r Physiotherapeuten Physiotherapeuten und GymnastiklehrerIn, allerdings nur anwenigen Ausbildungseinrichtungen. |