Masseurin und medizinische Bademeisterin / Masseur und medizinischer Bademeister
Die Massage zählt zu den klassischen Heilverfahren.
Die berufliche Tätigkeit des Masseurs umfasst die Behandlung akut oder chronisch Kranker mit dem Ziel der Wiederherstellung körperlicher Funktionen, der Verbesserung der Lebensqualität, der medizinischen Vorbeugung sowie der Wiedereingliederung in das Berufsleben.
Masseure können nach erfolgreich abgeschlossener zweijähriger Ausbildung und einem anschließend absolvierten 6-monatigen Anerkennungspraktikum ihre eigene Praxis eröffnen oder ihren Beruf in Akutkrankenhäusern, Rehabilitationszentren oder in Gemeinschaftspraxen für Physiotherapie und Massage ausüben.
Durch Handgriffe wie "Streichen, Kneten, Walken oder Klopfen" erreichen Masseure eine Steigerung der örtlichen Durchblutung von Haut, Bindegewebe, Muskelgruppen und inneren Organen. Sie können Muskelspannungen lösen, Narben- und Gewebsverklebungen lockern, Schmerzen lindern und über das Nervengeflecht auf innere Organe einwirken.
Sonderformen der Massagebehandlung sind die Reflexzonentherapie als streng lokalisierte Behandlung des Unterhautzellgewebes, die Bindegewebsmassage als spezielle Form zur Behandlung von Erkrankungen innerer Organe, die Lymphdrainage als Streichmassage zur Beseitigung von Lymphstauungen sowie die Unterwasserbehandlung mit Massagen und Gymnastik im warmen Vollbad.
Wichtige Erkrankungen, die von Masseuren behandelt werden, sind Erkrankungen der Muskulatur, der Haut nach Operationen, Lymphstauungen, Gelenk- und rheumatische Erkrankungen, Erkrankungen der Atemwege und Gefäße sowie der Verdauungsorgane.
In der heutigen Zeit leiden viele beruflich gestresste Menschen an körperlicher und seelischer Überbelastung. In unserer Massageschule zeigen wir unseren Schülern, wie Masseure hier Hilfe leisten können, indem sie mit ihren Behandlungstechniken körpereigene Wirkstoffe freisetzen, die eine Entspannung herbeiführen.
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